Kästner-Schüler siegen beim Cross-Cup


Kreis Heinsberg. Schulsport: Die Schüler von acht Grundschulen im Kreis Heinsberg liefen gestern im Finale um den Cross-Cup der Kreissparkasse Heinsberg. Die Erich Kästner Schule Wegberg gewann vor den beiden großen Erkelenzer Grundschulen. Von Anke Backhaus

Sie sangen nur noch "Döp, Döp, Döp" - die Schüler der Wegberger Erich Kästner Schule freuten sich immens über ihren Sieg beim Cross-Cup der Grundschulen im Kreis Heinsberg. Gestern fand das Finale im Stadion "Klevchen" in Heinsberg statt.
FOTO: Jürgen Laaser

Wer die Kinder von acht verschiedenen Grundschulen unter einen Hut bekommen will, muss sich schon Handfestes einfallen lassen. Anja Deckers vom Ausschuss für den Schulsport im Kreis Heinsberg hatte eine hervorragende Idee: Ganz in Manier einer Reiseleiterin versammelte sie die muntere Meute hinter sich und stellte sie in acht geordnete Reihen auf - das war nur eine Szene gestern im Stadion "Klevchen" in Heinsberg, dem Ort des Geschehens für das große Finale um den Cross-Cup der Grundschulen. Dafür qualifiziert hatten sich seit Herbst 2016 in den Ortsentscheiden schließlich acht Kreis Heinsberger Grundschulen.
Waren doch eigentlich alle Grundschüler merklich aufgeregt, nachdem sie ihre Runden in dem sehr gut hergerichteten Stadion erfolgreich gedreht hatten, fiel eine Gruppe unter ihnen besonders auf. Es waren die Schüler der Wegberger Erich Kästner Schule, die jeden vergebenen Platz, der nicht mit "Erich Kästner" aufgerufen wurde, bejubelten. Kein Wunder, stand doch so mehr und mehr fest, dass sich die jungen Wegberger ganz offensichtlich eine Platzierung weit vorne herausgelaufen hatten.
Wie es beim Cross-Cup der Grundschulen so üblich ist, galt es, eine möglichst niedrige Platzziffer zu ergattern. Die Höchste erreichte gestern die Michael-Ende-Schule aus Ratheim, die mit der Platzziffer 219 auf den achten Platz kam. Rang sieben gab es für den Grundschulverbund Gerderath/Schwanenberg (195). Die Katholische Grundschule Geilenkirchen wurde Sechste (178) vor der Doverener Johann-Holzapfel-Schule (174). Weil es nur noch vier Plätze gab, die zu vergeben waren, wurde der Jubel der kleinen Wegberger immer größer. Die Schule der Begegnung Birgden kam auf den vierten Platz (161), während die Erkelenzer Franziskus-Schule den ersten Treppchenplatz erzielte (153). Und jetzt wurde es richtig spannend: Nur drei Punkte trennten die Plätze eins und zwei. Und so gab es für die Luise-Hensel-Schule Erkelenz die Platzziffer 142, für die Wegberger Kästner-Schüler 139 - damit war der Sieg also in trockenen Tüchern. Was folgte, war fröhlicher Gesang der Wegberger, der Text war denkbar einfach: "Döp, Döp, Döp!"
Unterm Strich stand fest: Einerseits gab es gestern für die Kinder allerbestes Laufwetter, zudem fanden sie im Stadion "Klevchen" beste Bedingungen vor. Und: Das Team um Petra Hanßen, die Schulsportbeauftragte des Kreises Heinsberg, hat auch in diesem Schuljahr wieder viel geleistet, um die Kinder in Bewegung zu halten. Mit dem Cross-Cup geht es im Herbst weiter.
Quelle: RP


 

Schulfest am 25.März 2017

 

Neue Trampolinanlage freigegeben


Erkelenz. Die Erich Kästner Grundschule ist um eine Attraktion reicher. Die neue Trampolinanlage wurde beim Schulfest offiziell eingeweiht. Sie ersetzt die 20 Jahre alte Hängebrücke auf dem Schulhof, die zuletzt irreparable Schäden aufwies. "Wir haben gemeinsam überlegt, was gut auf diese Fläche passt", erklärte Rektorin Helene Neumann den Entwicklungsprozess. Schulpflegschaft und die Offene Ganztagsschule (OGS) wurden eingebunden, die Mädchen und Jungen erhielten Mitspracherecht im Schülerparlament.

Etwa 400 Grundschüler aus Wegberg sowie 47 aus der angegliederten Merbecker Grundschule - hier befindet sich der so genannte Teilstandort - freuten sich auf Trampolinsprünge unter freiem Himmel. Um einen reibungslosen Ablauf auch in der Zukunft zu gewährleisten, wurden Regeln aufgestellt. "Dabei waren die Schüler strenger, als ich dachte", so Helene Neumann. Nicht drängeln oder schubsen, immer anstellen, nur Fußsprünge - so lauten die neuen Trampolin-Gesetze an der Erich Kästner Schule.
Gesprungen werden darf jeweils eine Minute lang. Zur Kontrolle werden die Kinder, die in den Pausen "Trampolindienst" versehen, eine Stoppuhr einsetzen. Stadt und Förderverein tragen die Kosten je zur Hälfte. "Pünktchen trifft Anton": In Anlehnung an den Kinderbuchklassiker des berühmten Namensgebers der Schule feierten Schüler, Lehrer und Eltern mit zahlreichen Besuchern ihr Fest. Wer den Wahrnehmungsparcours im Bewegungsraum absolvierte, stellte fest, dass es gar nicht so einfach war, mit einem Fernglas vor den Augen auf einem Seil am Boden zu balancieren.

Beim Schulfest wurde die neue Trampolinanlage freigegeben. Mit dabei: Thomas Zybell (hinten, v.l.) und Christine Karneth von der Stadt Wegberg, Schulleierin Helene Neumann und Manfred Pesch vom Förderverein.

 

Lehrerin Susanne van Gansewinkel lud auch die Erwachsenen ein, ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Carrerabahnrennen, Dosenwerfen, Der heiße Draht, Tombola, Trödelmarkt, selbstgebastelte Blumenstecker und süße Cake Pops waren ganz nach dem Geschmack der kleinen Festgäste. Schulleiterin Helene Neumann freute sich über das große Engagement der Mütter und Väter, die Kaffee, Kuchen und Waffelteig spendierten.

Der Schulchor "Liedersternchen" unter der Leitung von Roswitha Schleuter-Jansen und Schüler Tobias Broy-Patswa, der sich mit einem Gesangssolo als "Kölsche Jung" hervortat, begeisterten ebenso wie das Jugendorchester des Musikvereins Klinkum unter der Leitung von Kai Stoffels. Seit Anfang des Schuljahres unterrichtet Stoffels zusätzlich sieben Wegberger Grundschüler, die Saxophon, Trompete und Klarinette lernen.
Einzelunterricht sowie gemeinsame Orchesterproben stehen dabei auf dem Stundenplan der musikalischen Steppkes. Wie man mit der Kübelspritze umgeht, durften die Mädchen und Jungen am Feuerwehrhäuschen der Löschgruppe Rath-Anhoven ausprobieren. Vater Achim Kohnke, selbst im Wegberger Löschzug aktiv, hatte das Häuschen ausgeliehen. "Die Kinder haben Riesenspaß", stellte er schnell fest.
Quelle: RP


Wegberg
Tag der offenen Tür am Gymnasium

Wegberg. Schüler der vierten Grundschulklasse, die im kommenden Schuljahr zum Gymnasium wechseln wollen, und deren Eltern haben am Samstag, 14. Januar, die Möglichkeit, das Maximilian-Kolbe-Gymnasium (MKG) in Wegberg zu besichtigen und kennenzulernen.

Bei dieser Gelegenheit informieren die Schulleiterin Dr. Barbara Tillmanns, die Erprobungsstufenleiterin sowie Lehrer und Schüler über die gymnasiale Schullaufbahn und die Besonderheiten des Wegberger Gymnasiums. Dabei können Fragen angesprochen werden, die sich aus dem Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium ergeben - zum Beispiel Klassenbildung, Wahl der Fremdsprachen, Fächerangebot, Schülerbeförderung, Schulbuchbestellung, Mittagsbetreuung. Die Schulbesichtigung beginnt um 10 Uhr mit einer allgemeinen Einführung. Danach folgt für die Eltern eine kleine Führung durch die Schule, bei der Klassen- und Fachräume sowie die umfangreiche Mediothek vorgestellt werden. Im Anschluss haben die Eltern die Möglichkeit, sich an verschiedenen Infoständen weiter zu informieren. Die Kinder haben die Gelegenheit, den Unterricht verschiedener Fächer zu besuchen. Gegen 12.30 Uhr endet der Tag der offenen Tür.
(hec)


Fleißige Naturzwerge in Aktion

Wegberg. Mit viel Eifer und Liebe pflegen Kinder der Erich Kästner Grundschule ihr schön dekoriertes Beet am Beeckbach. Sie suchen dafür Naturmaterial im Umfeld und holen Wasser zum Gießen aus dem Bach. Von Nicole Peters

Die Naturzwerge der Wegberger Erich Kästner Schule haben ein Beet am Ophover Mühlenweiher angelegt, das sie jede Woche pflegen.

 

Immer wieder sorgen die neun Erst- und drei Zweitklässler dafür, dass tierisches Leben im schön dekorierten Beet am Beeckbach herrscht: Entweder nehmen sie Kleintiere vom Schulhof mit und setzen sie hinein oder sie finden sie im näheren Umfeld der mit verschieden dicken Stöcken eingefassten Fläche.
So auch an diesem Nachmittag, als die Kinder der Arbeitsgemeinschaft "Naturzwerge" von der Offenen Ganztagsbetreuung der Erich Kästner Schule ihm mit Leiterin Sabine Polmans ihren wöchentlichen Besuch abstatten. Praktikantin Hannah Erdkamp ist diesmal ebenfalls dabei. "Ich habe einen Marienkäfer aus dem Wasser geholt", erzählt Julian (2. Klasse), der das Tierchen vorsichtig inmitten von Kastanienhügeln, Stöckchen, Steinen und Moos abgesetzt hat. Kumpel Paul (2. Klasse) hatte zuvor auf dem Schulhof einen grünen Käfer gefunden und in das kleine Deko-Vogelhäuschen gesetzt, aus dem das Tier später seinen Weg wieder hinaus fand. Beide sind mit Eimern ausgestattet, so wie die meisten anderen Naturzwerge. Ebenso gehören Gummistiefel zu ihrer Ausrüstung, in der sie sich aufmerksam am Beet, Waldrand oder Beeckbach bewegen. Naturmaterial wie Stöcke, Steine oder Äste holen sie herbei, um das kleine Naturparadies auszuschmücken. "Die größere rechts oben liegende Wurzel haben sie auch aus dem Wasser gefischt", erinnert sich Leiterin Sabine Polmans, die mit den Zweitklässlern Paul, Julian und Lotte die Idee zum Anlegen von etwas Bleibendem gehabt hatte.
Während anfänglicher Spaziergänge war der Wunsch aufgekommen, Blümchen zu pflanzen und Stöcke darum zu legen. "Die Naturzwerge haben das Beet gestaltet und positive Resonanz von der Bevölkerung erhalten", sagt sie, "das hat sie motiviert, weiterzumachen." Heute bleiben wieder Interessierte stehen. "Die fleißigen Arbeiter sind wieder hier", rufen die Walker Rita und Reinhard Phlippen aus, "wir gehen mehrmals die Woche hier entlang und betrachten die Veränderungen." Das Projekt finden sie schön.

Derweil sind Luisa und Franka mit kleinen Arbeiten beschäftigt. Sie haben Kastanien und Moos dazu gelegt und Pflanzen gegossen. "Meistens gehen wir Rinde und Steine holen", erklären sie, "das ist ein bisschen schwierig, weil wir sie zwischen Laub suchen müssen. Wir sind stolz auf unser Beet und kommen gerne her", betonen beide. Tim hat einen blauen Käfer an der Treppe zum Bach gefunden und gleich darauf ein "Häuschen" für diesen - eine Hälfte einer Walnuss-Schale. Wenig später kommt er mit einem Büschel Moos in der Hand angelaufen. Er drückt es immer wieder und formt so einen kleinen Ball daraus, den er mit nach Hause nehmen möchte. Die Tätigkeiten, die weitere kleine Naturfreunde am Bach verrichten, fasst Paul so zusammen: "Wir lösen immer die Verstopfungen zwischen den Steinen", wozu sie Stöcke nehmen. An dieser Stelle fließt der Beeckbach über mehrere mit Steinbrocken ausgelegte Stufen in den Ophover Weiher. Durch eine Art Landzunge ist er im weiteren Verlauf ebenfalls zugänglich. "Im Sommer haben wir uns am Wasser abgekühlt", berichtet Polmans, wobei die Gummistiefel als Schutz immer an den Füßen blieben.
Kurz darauf kommt die Gruppe am Beet, auf dem die herbstlichen Boten Igel und Kürbis von der aktuellen Jahreszeit zeugen, zusammen. Sie starten zur gewohnten Abschlussrunde auf dem benachbarten Spielplatz, zu der Emilia ihre gebastelte "Wasserrassel" mitnimmt: In einer Flasche sorgen Nüsse, Nussschalen und Bachwasser durch Schütteln für Geräusche. In den Wintermonaten werden alle wohl das eine oder andere Mal in den Schulräumen basteln, bevor sie wieder ihr Beet betreuen können.
Quelle: RP



Auf in den (Un)Ruhestand

Zum Ende des Schuljahres verließen mit Elisabeth Neumann und Heinz-Leo von Dahlen zwei überaus beliebte Lehrer das Kollegium der Erich Kästner Schule, sie wechselten in den "(Un)Ruhestand". Dies wurde nun in geselliger Ruhe gebührend gefeiert.
Elisabeth Neumann kam am 1. August 1975 an die Schule, die sie als Schülerin vier Jahre selbst besucht hat. In den 41 Jahren war sie Klassenlehrerin von 21 Klassen und in vielen anderen Klassen als Fachlehrerin tätig. Viele Jahre hat sie erfolgreich die Crosslaufmannschaft betreut. Heinz-Leo von Dahlen kam am 1. August 1995 an die Erich Kästner Schule und hat neben zahlreichen Klassenleitungen die Fußballmannschaften zu vielen Erfolgen geführt. Auch hat er schon sehr früh eine Homepage für die Schule eingerichtet und betreut. Mit großem Engagement hat er die Einrichtung von Computerräumen vorangebracht und deren Pflege zu seiner Aufgabe gemacht.